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von Dr. Josefa Kny
24. Sept. 2024
Wie die Zivilgesellschaft zur gesellschaftlichen Resilienz beitragen kann

Stapelkrise, Polykrise, Multikrise, Krisenballung, interdependente, komplexe oder systemische Krise – derzeit schwirren verschiedene Krisenbegriffe im Diskurs herum. All diese Begriffe beschreiben, dass mehrere Krisen gleichzeitig auftreten, sich häufen und zusammenhängen. Warum wir mit der Metakrise noch einen draufsetzen? Weil wir ein tieferes Muster in und zwischen den Krisen sehen. Um dem zu begegnen, brauchen wir Resilienz auf gesamtgesellschaftlicher Ebene. Und um diese zu stärken, sollte sich die Zivilgesellschaft genauer mit der Metakrise befassen – und tut es teilweise schon, bewusst oder unbewusst.

In dieser Studie legen wir literaturbasiert eine handhabbare Definition der Metakrise und ihrer zentralen Treiber vor. Auf Grundlage von sechs Fallbeispielen zeigen wir exemplarisch, welchen konkreten Beitrag Zivilgesellschaft schon heute angesichts der Metakrise leistet – und worauf es in Zukunft ankommt.

Studie: „die metakrise. Wie die Zivilgesellschaft zur gesellschaftlichen Resilienz beitragen kann“ (PDF, 4,9MB)

In unserem zweiseitigen Starthilfe-Leitfaden stellen wir das Konzept der Metakrise und unseren Begriff von gesellschaftlicher Resilienz im Überblick dar. Für zivilgesellschaftliche Akteur*innen – im operativen und fördernden Bereich – stellen wir Reflexionsfragen zur Verfügung: Was können sie gegen die Metakrise unternehmen, um dem Hamsterrad immer neuer Krisen perspektivisch zu entgehen? Wie können sie ihre Ausrichtung und Angebote so ergänzen, dass sie die Dynamik der Metakrise mit einbeziehen?

Leitfaden: „Starthilfe: Wie wir als Zivilgesellschaft der Metakrise begegnen können“ (PDF, 0,2MB)

Mit unserer Studie möchten wir einen Impuls setzen: den Blick auf die Krisen unserer Zeit zu schärfen und zu vertiefen und auf dieser Basis die Muster im eigenen Handeln als zivilgesellschaftliche*r Akteur*in genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei ist uns klar: Es braucht nach wie vor Angebote und Schutzmaßnahmen gegen die gegenwärtigen akuten Krisen. Das ist enorm wichtig. Und dennoch wollen wir dafür sensibilisieren, dass die Zivilgesellschaft ein großes Potenzial hat, zur Überwindung der Metakrise beizutragen und, so abstrakt es klingt, viele Menschen für eine grundsätzliche Erneuerung unserer Beziehung zur Welt zu mobilisieren.

Bei Fragen oder Feedback kontaktiere gern Josefa Kny.

„Die resiliente Zivilgesellschaft“ ist ein Forschungsvorhaben des betterplace lab, gefördert für den Zeitraum Januar 2023 bis Juni 2024 durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

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Die erste Folge in der Resilienz-Reihe