Digitale Stiftungen
Das digitale Potential ist auch für Stiftungen enorm: sie können transparenter, dadurch glaubwürdiger und effektiver arbeiten. In Deutschland gibt es fast 20.000 Stiftungen, aber nur wenige von ihnen nutzen soziale Medien – viele haben nicht einmal eine Internetpräsenz. Der digitale Nachholbedarf ist groß. Doch Anja Adler kann ihn bedienen. Sie ist freiberufliche Social Media-Beraterin, Gastbloggerin im lablog und Stiftungsexpertin im betterplace lab.
Im November 2011, als Anja noch bei der Stiftung Mercator arbeitete, hatte Joana Breidenbach dort in einem ersten Workshop gezeigt, welche Vorteile Stiftungen von digitalen Werkzeugen haben können. Beim zweiten Workshop auf der re:campaign 2012 – diesmal schon in Zusammenarbeit mit Anja Adler – saßen viele Zuhörer auf dem Fußboden, so groß war der Andrang. Anja Adler hatte zuvor eine Bildungsreise in die USA gemacht und berichtete, dass die "Foundations" dort schon viel stärker die partizipativen Möglichkeiten des Internets, etwa facebook, twitter und andere soziale Dienste, nutzen, um Vergabeprozesse zu demokratisieren und hilfreiches Feedback zu generieren. In Deutschland gewinnt die Digitalisierung bei Stiftungen mittlerweile auch an Bedeutung.
Auf dem betterplace labtogether am 17. Oktober 2012 hielt Anja Adler, inspiriert von einem weiteren Besuch in den USA, einen Vortrag über das Online-Potenzial von Stiftungen. Dabei berichtete sie von Trends im amerikanischen Stiftungssektor, wie etwa Online-Wettbewerben oder dem Teilen der eigenen Daten.
Anjas Vortrag beim betterplace labtogether 2012 und ihre dazugehörige Präsentation:
Hier die Doppel-Präsentation von Joana und Anja auf der re:campaign 2012:
Und Joanas Präsentation über den neunfachen Nutzen für Stiftungen vom November 2011
