Seitdem wir im betterplace lab Team mit neuen Arbeits- und Führungsformen experimentieren, treffe ich immer wieder interessante Menschen, die sich damit beschäftigen, wie adäquate Organisationsformen fürs digitale Zeitalter aussehen. Vor kurzem lernte ich den systemischen Berater Hanno Burmester kennen. Ich war von seinem analytischen Durchblick ebenso beeindruckt wie von der politischen Haltung, die er mit seiner Arbeit verbindet. Zu einem unserer nächsten Treffen brachte ich meine Freundin Bettina Rollow mit, die das betterplace lab bei seinem TeamTransformer-Prozess begleitet. Besonders gespannt war ich darauf, wie Bettinas Oszillieren zwischen inneren Reifungsprozesse und äußeren Strukturen mit Hannos Ansätzen und Erfahrungen zusammenpassen würde.

Zu Beginn sprachen wir darüber, was momentan alles unter dem Begriff „New Work“ firmiert und was uns jeweils daran fasziniert. Dann ging es um Fragen, wie diese:

· Was bringt Unternehmen dazu, sich mit neuen Führungsformen zu beschäftigen?

· Welche Rolle spielt Digitalisierung dabei?

· Haben Startups Großkonzernen in Puncto Arbeitskultur etwas voraus? Oder ist das ein Mythos und nutzen erstere New Work eher als Feigenblatt für einen verantwortungslosen Umgang mit Mitarbeitern?

· Was sind die wichtigsten Herausforderungen für die unterschiedlichen Unternehmensformen?

· Wie hängen neue Prozesse/ Kompetenzen/Haltungen zusammen?

· Wie gelingt es Mitarbeiter dazu zu motivieren/entwickeln, sich “als ganze Menschen” ins Unternehmen einzubringen?

· Lassen sich Unternehmen wirklich auf “evolutionary purpose” ein?

· Was ist die neue Rolle des Chefs/CEO in „führungslosen“ Organisationen?

Bei unserem kurzweiligen Gespräch im Co-Creation Loft in Neukölln ließen wir ein Band mitlaufen. Leicht gekürzt findet Ihr die Diskussion hier auf Soundcloud. Hört doch mal rein – wir freuen uns auf Euer Feedback.