NGO-Meter 2017:  Die Ergebnisse unsere Online-Fundraising-Umfrage sind online

Alles neu macht der Mai – und auch ihr habt jetzt die Möglichkeit, euer Online-Fundraising so richtig aufzupolieren. Dafür bieten wir Euch als Benchmark die Ergebnisse unserer aktuellen NGO-Meter-Umfrage.

Online-Fundraising lohnt sich…

Unsere Umfrageergebnisse zeigen, dass die einzelne Online-Spende im Durchschnitt weiterhin deutlich höher liegt als die durchschnittliche Offline-Spende. Etwa ein Drittel unserer 67 Umfrageteilnehmer erhalten bereits mehr als 20 Prozent des Spendenvolumens online, knapp ein Sechstel von ihnen sogar mehr als 50 Prozent. Der Mittelwert für den Anteil der online akquirierten Spenden liegt in unserer Stichprobe bei 29 Prozent. Dabei wurden Lastschriften und Sofortüberweisungen als häufigster Zahlungsweg genutzt.

…gerade für kleine Organisationen

Gerade die sehr kleinen Non-Profit-Initiativen erzielen durch Online-Fundraising bereits einen großen Anteil ihrer Einnahmen. Dabei werden sie vor allem durch kleinere Einzelspenden von vielen Personen unterstützt. Besucher kommen auf ihre Websites vor allem über Direkteingaben und Social Media, während dies bei den größeren Organisationen in erster Linie über Suchmaschinen geschieht. Die höchsten E-Mailing-Öffnungsraten hatten diesmal die mittelgroßen Organisationen.

Hier findest Du alle NGO-Meter Ergebnisse:

 Wer war dabei und wie haben wir ausgewertet?

An der aktuellen Erhebung haben wieder 67 Organisationen teilgenommen, die zu 95,5 Prozent als gemeinnützig anerkannt sind und in sehr unterschiedlichen Themenfeldern arbeiten. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Themenfelder ein wenig verschoben. So waren diesmal weniger Organisationen aus der Not-und Katastrophenhilfe und dem Sportbereich dabei, dafür mehr aus den Bereichen Tierschutz und Umwelt sowie Kinder- und Jugendhilfe. Zudem haben diesmal deutlich mehr kleine und sehr kleine Non-Profits teilgenommen. Um die Vergleichbarkeit zum Vorjahr zu ermöglichen, haben wir die gleichen vier Größenklassen für die Auswertung gewählt, obwohl sie nicht mehr gleich stark vertreten waren. Die dargestellten Mittelwerte sind deswegen zu Gunsten der kleinen und sehr kleinen Organisationen verzerrt.

NGO-Meter – was ist das eigentlich?

Das NGO-Meter ist eine jährliche Auswertung von zehn relevanten Indikatoren zum Online-Fundraising von Non-Profit-Organisationen. Einerseits soll sie Bestandsaufnahme und Darstellung von Tendenzen im Online-Fundraising sein. Zudem bietet sie die Möglichkeit für Non-Profits, ihre Online-Fundraising-Leistung zu vergleichen.

Ziel ist es, das NGO-Meter als Benchmark für Online-Fundraising weiter zu entwickeln. Das NGO-Meter startete 2011 mit nur sechs Teilnehmern. Seit dem Erhebungszeitraum 2015 werden die Indikatoren für jede Non-Profit-Organisation frei zugänglich online abgefragt. Durch die sehr niedrigschwellig mögliche Teilnahme hat sich die Teilnehmerzahl vervielfacht.

Sei auch Du im nächsten Jahr dabei

Die Ergebnisse werden natürlich immer aussagekräftiger und interessanter, wenn die Teilnehmerzahl steigt. Wir freuen uns deswegen, wenn nächstes Jahr noch viel mehr Organisationen an unserer Umfrage teilnehmen. Die zehn Indikatoren fragen wir im ersten Quartal des Jahres für das Vorjahr online (via Survey Monkey) ab. Mitmachen kann jede Non-Profit-Organisation, die bereits Online-Fundraising betreibt. Also sei auch Du dabei!

Abonniere einfach direkt unseren Newsletter (unten auf der Seite) und erfahre sofort, wenn die neue Umfrage startet.

Für weitere Anmerkungen, Fragen und vor allem bei Interesse an unserem NGO-Meter melde Dich bei uns.

 

Drei gute Gründe, warum Du beim nächsten Mal mitmachen solltest:

  1. Weil Du dann Deine Online-Fundraising-Performance besser einordnen und die Frage beantworten kannst: Wie machen es die anderen?
  2. Weil Du die Ergebnisse der Umfrage kostenlos als Präsentation aufbereitet und interpretiert bekommst
  3. Weil die Umfrage nur zehn Minuten dauert und Indikatoren abfragt, die du ohnehin für deine interne Online Fundraising Bewertung erhebst.

 

Zum Abschluss noch ein Rückblick auf die Ergebnisse aus 2014 & 2015: