Jetzt gibt es frische Ergebnisse!

Einen ganz herzlichen Dank an die 50 Teilnehmer, die in diesem Jahr am NGO-Meter, unserer Umfrage zum Online-Fundraising, teilgenommen haben. Natürlich hätten wir uns deutlich mehr Teilnehmer gewünscht, aber auch mit 50 Antwortbögen konnten wir einige interessante Zahlen und Tendenzen ermitteln, die wir gern mit euch teilen wollen.

 

Wer hat in diesem Jahr mitgemacht?

Die 50 Teilnehmer sind allesamt gemeinnützig anerkannte Nonprofit-Organisationen aus sehr breit gefächerten Bereichen. Einen Schwerpunkt stellen jedoch die Themen Kinder- und Jugendhilfe, Bildung und Entwicklung dar, die jeweils von etwa einem Drittel der Organisationen als Arbeitsbereich angegeben wurden. Im Hinblick auf das Spendenvolumen haben wir die Teilnehmer wie in den Vorjahren in vier Größengruppen eingeteilt, um die Ergebnisse besser vergleichen zu können. Obwohl im Vergleich zum letzten Jahr wieder mehr mittlere und große Organisationen teilgenommen haben, ist die Gruppe der sehr kleinen Organisationen weiterhin überproportional stark vertreten und macht 39 Prozent der Teilnehmer aus.

 

Wie haben sich die Online-Spenden entwickelt?

Hier zeigt sich für das letzte Jahr eine sehr positive Entwicklung: Knapp die Hälfte der befragten Organisationen erhält schon mehr als 10 Prozent der gesamten Spenden online, jede siebte von ihnen sogar über 50 Prozent. In den Vorjahren war dieser Anteil noch deutlich niedriger. Insbesondere kleine Organisationen haben ihren Online-Spendenanteil in den letzten zwei Jahren gesteigert. Gleichzeitig liegt der durchschnittliche Wert der Online-Einzelspende im Jahr 2017 mit 96 Euro über den Vorjahreswerten und zudem weiterhin klar über dem durch die GfK ermittelten Durchschnittwert für die Offline-Einzelspende von 35 Euro. Dauerspenden haben noch einen eher geringen Stellenwert bei den Online-Spenden. Bei knapp zwei Dritteln der befragten Organisationen stellen sie im Jahr 2017 einen Anteil von weniger als 5 Prozent an den gesamten Online-Spenden dar.

 

Was konnten wir über die Online-Spender herausfinden?

Die meisten Website-Besucher unserer befragten Nonprofits kommen über Google Grants, gefolgt von verweisenden Websites und Paid Search. Vor allem die sehr kleinen Organisationen haben deutlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr. Zudem verweilen die Besucher durchschnittlich länger auf den Seiten (2-3 Seiten pro Besuch) als in den beiden Vorjahren. Auch die Absprungrate ist rückläufig; bei einem Drittel der Befragten ist die Absprungrate unterhalb von 20 Prozent, während dies im Vorjahr nur auf knapp 24 Prozent der Organisationen zutraf. Die Conversion Rate des Spendenformulars auf der Website ist weiterhin sehr niedrig. Auch in 2017 ist sie für mehr als 40 Prozent der Teilnehmer geringer als ein Prozent. Differenziert nach Organisationsgrößen zeigt sich allerdings, dass die großen Organisationen hier etwas besser abschneiden und bereits jede fünfte von ihnen eine Conversion Rate von über 20 Prozent erreicht hat. Die Ansprache potentieller Online-Spender über E-Mailings funktioniert immer besser. Im Jahr 2017 erreichen knapp zwei Drittel der Organisationen E-Mailing-Öffnungsraten von mehr als 20 Prozent. Dabei haben sich vor allem die großen Organisationen gegenüber den Vorjahren verbessern können.

 

Die kompletten Ergebnisse: