Wie steht es um die Zukunft der Philanthropie? Was passiert eigentlich in diesen Labs? Wie lässt sich Big Data zum Wohle der Zivilgesellschaft nutzen? Und wie kann man mit digitalen Innovationen Flüchtlingen helfen? Große Fragen, die wir gemeinsam mit Machern, Experten und Visionären beantworten – und zwar beim Essen. In gelöster Atmosphäre treffen wir uns an inspirierenden Orten und sprechen in kleiner Runde über Themen, die für die digital-soziale Zukunft entscheidend sind. Aufbereitet in einem schönen PDF sind die wegweisenden Gedanken Food for Thought der Sterneklasse. Und wer Appetit auf mehr bekommt, kann die Rezepte einfach nachkochen.

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#3 – Sind NGOs ein Auslaufmodell oder glaubwürdige Wegweiser für die Zukunft?

Fast jeder hat dieses komische Gefühl, dass sich die Ereignisse überschlagen. Dass der Kapitalismus in seiner momentanen Form nicht funktioniert: Die Armutsschere öffnet sich weiter, man nimmt fast resigniert hin, dass die Umwelt weiter zerstört wird und Macht extrem ungleich verteilt ist. Humanistische Werte und Moralvorstellungen verlieren an Bedeutung. Die Systeme müssen sich ändern. Doch was tun angesichts solch überwältigend großer Worte? Das fragt sich unsere Gesellschaft und bleibt orientierungslos. Besonders im Bereich der Digitalisierung agieren viele Menschen in Deutschland angstgetrieben, es gibt kaum digitale Visionen, stattdessen entsteht ein Ideen-Vakuum. Doch wer, wenn nicht die Zivilgesellschaft selbst, soll dieses Vakuum mit Narrativen füllen, damit sich die Menschen wieder orientieren können? Darüber sprachen wir bei der dritten Lunchtime Conversation mit Querdenkern und Leitern großer NGOs – und aßen lecker Persisch.

Mit dabei waren:

  • Ruha Reyhani, mensch.org
  • Susanna Krüger, Save the Children
  • Karenina Schröter, Accountability now
  • Joana Breidenbach, betterplace lab
  • Christoph Waffenschmidt, World Vision
  • Stefan Shaw, Benckiser Stiftung Zukunft

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#2 – Alles Lab oder was? Wie man Innovationen produziert und verkauft.

Ob Verlagsriese, Spendenplattform oder Galerie: Heutzutage hat fast jeder sein Lab. Aber wozu eigentlich? Was war die Motivation, ein Labor zu gründen? Sind Innovationen zustande gekommen? Falls ja: Wie gelangen sie dann zurück in die Mutterorganisationen, und haben sie dort überhaupt eine Chance, umgesetzt zu werden? Darüber sprachen wir bei der zweiten Lunchtime Conversation im Eigen+Art Lab mit unseren Gästen aus Medien, Kunst, Wissenschaft und Politik.

Mit dabei waren:

  • Senta Höfer, Global Diplomacy Lab
  • Anne Schwanz, Eigen+Art Lab
  • Johanna Neuschäffer, Eigen+Art Lab
  • Joana Breidenbach, Gründerin betterplace.org und betterplace lab
  • Isa Sonnenfeld, Google News Lab
  • Christian Kaspar Schwarm, Independent Collectors
  • Jörg Rheinboldt, Axel Springer Plug&Play
  • Axel Kufus, Professor an der UdK Berlin

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#1 – Digitale Philanthropie: Evolution oder Revolution?

Bei unserer ersten Lunchtime Conversation ging es zu Hause bei Joana Breidenbach, Gründerin von betterplace.org und betterplace lab, um die Frage: Digitale Philanthropie: Evolution oder Revolution? Genauer gesagt: Sollten wir etablierten sozialen Organisationen dabei helfen, sich zu digitalisieren? Oder sollten wir uns auf disruptive Innovatoren konzentrieren, auf die neuen Changemaker?

Mit dabei waren u.a.:

  • Markus Hipp, Geschäftsführender Vorstand der BMW Stiftung Herbert Quandt
  • Julia Kloiber, Leiterin des Projekts Code for Germany bei der Open Knowledge Foundation
  • Anne Kjaer Riechert, Mitgründerin von REDI School of Digital Integration
  • Stephan Breidenbach, Professor für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Internationales Wirtschaftsrecht sowie Mitgründer von Schule im Aufbruch

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