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		<title>Wie Online Trends den Stiftungssektor verändern - Unser Workshop auf der re:campaign 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joana Breidenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 11.-12. Mai fand in Berlin wieder die re:campaign statt. Nach spannenden Vorträgen von Duncan Green (Oxfam) und Jennifer Hauseman, die die Social Media Politik und Praxis der Gates Foundation schilderte, hielten Anja Adler und ich unseren Workshop zum Thema Liken, Sharen, Crowdfunden. Wie Online Trends den Stiftungssektor verändern. Wir beschreiben dabei, wie sich die [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h2>Vom 11.-12. Mai fand in Berlin wieder die<a href="http://recampaign.de/" target="_blank"> re:campaign</a> statt. Nach spannenden Vorträgen von Duncan Green (Oxfam) und Jennifer Hauseman, die die Social Media Politik und Praxis der Gates Foundation schilderte, hielten Anja Adler und ich unseren Workshop zum Thema <em>Liken, Sharen, Crowdfunden. Wie Online Trends den Stiftungssektor verändern</em>.</h2>
<p>Wir beschreiben dabei, wie sich die gesamte Prozesskette, die der Stiftungsarbeit zugrunde liegt, von der Themensetzung über die Projektentwicklung und Projektdurchführung bis zur Nachbereitung verändert. Die lineare Abfolge wird im digitalen Zeitalter zunehmend zugunsten eines zyklischen Vorgehens aufgelöst, welches weit angemessener für komplexe Situationen und soziale Probleme ist. Und auch die Akteure verändern sich: Neben den traditionellen Stiftungsexperten treten die Projektmacher und die Begünstigten als Experten in eigener Situation auf und verändern gewohnte Hierarchien, machen sie durchlässiger. Und schließlich lässt sich durch digitale Medien die öffentliche Kontrolle und Einflussnahme im Interesse der Demokratie und einer partizipativen Zivilgesellschaft verbessern.</p>
<p>Unsere Präsentationen:</p>
<p><div class="resource_slideshare_embedded"><div style="width:640px" id="__ss_12895315"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12895315" width="640" height="480" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></div></div></p>
<p><div class="resource_slideshare_embedded"><div style="width:640px" id="__ss_12895201"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12895201" width="640" height="480" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></div></div></p>
<p>Für alle die lieber Texte lesen als Folien durchklicken hat Patrick Widera unsere Veranstaltung auf dem blog der re:campaign <a href="http://recampaign.de/blog/liken-sharen-crowdfunden-wie-online-trends-den-stiftungssektor-deutschland-veraendern" target="_blank">ausführlich zusammengefaßt</a>.</p>
<p>Und hier noch ein Video von Anja und mir:</p>
<p><div class="resource_vimeovideo"><object width="640" height="360"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=42146501&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=42146501&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="640" height="360"></embed></object></div></p>
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		<title>M-Pesa: ICT for Development und das "dreifach M"</title>
		<link>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-ict-for-development-und-das-dreifach-m</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uta  Hergenroether</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im letzten Teil der M-Pesa-Serie geht es darum, wie die lokal angepasste Entwicklung von M-Pesa weitergeht und warum die Auswirkungen von solchen Diensten beobachtet und evaluiert werden sollten. (Hier geht´s zum ersten, zweiten und dritten Teil dieser Serie.) Safaricom, inzwischen ein Tochterunternehmen von Vodafone, hat widerum Zeit- und Kundengespür bewiesen und bietet neue Dienstleistungen im [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h2>Im letzten Teil der M-Pesa-Serie geht es darum, wie die lokal angepasste Entwicklung von M-Pesa weitergeht und warum die Auswirkungen von solchen Diensten beobachtet und evaluiert werden sollten. (Hier geht´s zum <a href="http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-geldtransfer-ubers-mobiltelefon-eine-erfolgsgeschichte" target="_blank">ersten</a>, <a href="http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-potentiale-und-risiken-des-mobilen-geldtransfersystems" target="_blank">zweiten</a> und <a href="http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-eine-kenianische-innovation-und-das-mobile-commerce-erlebnis" target="_blank">dritten</a> Teil dieser Serie.)</h2>
<p><!--  /* Font Definitions */ @font-face 	{font-family:Times; 	panose-1:2 0 5 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;} @font-face 	{font-family:Cambria; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ascii-font-family:Cambria; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:Cambria; 	mso-fareast-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Cambria; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi; 	mso-fareast-language:EN-US;} a:link, span.MsoHyperlink 	{color:blue; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed 	{mso-style-noshow:yes; 	color:purple; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} p 	{margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ascii-font-family:Times; 	mso-fareast-font-family:Cambria; 	mso-fareast-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Times; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><a href="http://www.safaricom.co.ke/">Safaricom</a>, inzwischen ein Tochterunternehmen von Vodafone, hat widerum Zeit- und Kundengespür bewiesen und bietet neue Dienstleistungen im mobilen Geldgeschäft an. Derzeit wird vor allem in die Bereiche Mikroversicherungen, Mikrospareinlagen und Mikrokredite expandiert. Mit <a href="http://www.safaricom.co.ke/index.php?id=263">M-Kesho</a> („M“ für „mobile“ und „kesho“ auf Swahili für „morgen“), gibt es seit neustem ein kostenfreies und zinsbringendes Sparkonto für Handybesitzer. Ebenso werden in Kooperation mit Banken Ein– und Auszahlungen über M-Pesa und M-Kesho an und von Bankautomaten angeboten.</p>
<p>Des Weiteren gab Safaricom im März bekannt, dass die Server für M-Pesa nach Deutschland umgesiedelt werden sollen. Damit möchte man die Funktionsfähigkeit des Dienstes verbessern und die Betriebskosten senken. Hintergrund ist die bevorstehende Einführung eines „Instant Money Transfers“, für den M-Pesa in eine neue Plattform integriert wird. Diese wird dann direkt mit Anbietern der mobilen Zahlungsweise, wie etwa Elektrizitätsfirmen, verbunden sein und einen noch unkomplizierteren Transfer von Geld ermöglichen.</p>
<p>Zudem wurde letztes Jahr der Grundstein für die Verlinkung von mobilem Geldtransfer, mobilem Gesundheitsdienst und mobiler Mirkoversicherung mit der kenianischen Innovation <a href="http://changamka.co.ke/">Changamka</a> (Swahili für "Werde aktiv") gelegt. Prognosen zeigen, dass langfristig vor allem mobile Gesundheitsdienste die Synergieeffekte mit mobilen Geldtransferdiensten suchen werden, da sie über diese etablierten Systeme ihre Zielgruppen („Unbanked“, „Underserved“) direkt erreichen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-377" src="http://www.betterplace-lab.org/media/kiwanja_kenya_texting_12.jpg" alt="" /></p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass M-Pesa in den 5 Jahren seit seiner  Markteinführung eine wahre Erfolgsgeschichte darstellt. Über M-Pesa  wurden Millionen von „Unbanked“ finanziell intergriert – viele von ihnen Frauen, deren Nutzerinnenrate 2007 bei rund 15% lag und nun auf 56% gestiegen ist. Ihnen wurde kostengünstig eine breitgefächerte, schnelle und  sichere Plattform für Geldtransfers eröffnet, die ihren vielfältigen  Anforderungen entspricht (überweisen, sparen, Rechnungen zahlen etc.).  Nun bleibt abzuwarten und zu evaluieren, wie sich die Nutzung von M-Pesa  weiterentwickelt. Dank der guten Voraussetzungen in Kenia, der  Innovationsfreudigkeit des Mobilfunksektors und vor allem der  Anpassungsfähigkeit an die Bedarfe ihrer Nutzer befindet sich M-Pesa  weiter im Aufwind. Darüber hinaus werden auch die Kooperationen mit den  großen Institutionen für Rücküberweisungen von Arbeitsmigranten aus  Ländern wie den USA oder Großbritannien zur internationalen Nutzung von  M-Pesa und seinem Erfolg beitragen.</p>
<p>Ganz abgesehen von diesen  Entwicklungen bleibt zu beobachten, ob und welche Auswirkungen der  steigende und diversifizierte Geldtransfer über Mobiltelefone in Kenia  und anderen Ländern hinsichtlich wirtschaftlicher Entwicklung, Handel  und Investitionen hat. Auch stellt sich – insbesondere im Falle  steigender internationaler Rücküberweisungen per Handy – die Frage der  Marktstabilität im ländlichen Raum (Angebot und Nachfrage bei  Dienstleistungen, Produkten oder barem Geld zur Auszahlung). Darüber  hinaus sollten die Möglichkeiten und Auswirkungen des mobilen  Geldtransfers für NGOs etwas genauer unter die Lupe genommen und  ermittelt werden, wie lokale und regionale NGOs Dienste wie M-Pesa (und  kooperierende Innovationen wie z.B. Changamka) effektiv für ihre  Projekte nutzen können. Verfolgen sollte man ebenfalls, welche  konkreten Möglichkeiten mobile Geldtransfersysteme internationalen NGOs  für die schnelle und gezielte Versorgung von Bedürftigen in Krisenzeiten  oder post-Konfliktregionen aus der Ferne bieten und wie dies die Arbeit  der NGOs vor Ort beeinflusst bzw. verändert.</p>
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	<item>
		<title>M-Pesa: Eine kenianische Innovation und das "Mobile Commerce Erlebnis"</title>
		<link>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-eine-kenianische-innovation-und-das-mobile-commerce-erlebnis</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uta  Hergenroether</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich im zweiten Teil dieser Blogspost-Serie über die Wirkung von M-Pesa auf das Leben von Frauen berichtet habe, geht es diesmal um strategische Kooperationen, die auch den internationalen Geldtransfer der „Unbanked“ möglich machen und auf einen neuen "Scramble for Africa" hindeuten. (Den ersten, einführenden Teil zu M-Pesa findet ihr hier.) Seit letztem Jahr bietet [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h2>Nachdem ich im <a href="http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-potentiale-und-risiken-des-mobilen-geldtransfersystems" target="_blank">zweiten Teil</a> dieser Blogspost-Serie über die Wirkung von M-Pesa auf das Leben von Frauen berichtet habe, geht es diesmal um strategische Kooperationen, die auch den internationalen Geldtransfer der „Unbanked“ möglich machen und auf einen neuen "Scramble for Africa" hindeuten. (Den ersten, einführenden Teil zu M-Pesa findet ihr <a href="http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-geldtransfer-ubers-mobiltelefon-eine-erfolgsgeschichte" target="_blank">hier</a>.)<strong><br />
</strong></h2>
<p>Seit letztem Jahr bietet der Betreiber von <a href="http://www.safaricom.co.ke/index.php?id=250" target="_blank">M-Pesa</a>, die kenianische Mobilfunkfirma Safaricom, durch die <a href="http://www.safaricom.co.ke/index.php?id=254" target="_blank">Kooperation mit Western Union</a> den bislang auf nationale Geldtransfers begrenzten Service nun auch international an. (Western Union ist auch noch in drei weitere mobile Geldtransferdienste in asiatischen Ländern eingestiegen.) Mittlerweile kann man von bis zu 45 Staaten über M-Pesa Geld nach Kenia transferieren. Obwohl dies eine gute Möglichkeit vor allem für Arbeitsmigranten ist, Geld direkt und sicher in ländliche oder unsichere Gegenden bzw. zu „immobilen“ Empfängern zu schicken, bedeutet es auch eine Regulierung des bislang recht unkontrollierten Werttransfersystems via Handy. Der Service kann erstens nur einseitig (z.B. von den USA nach Kenia) und zweitens aus dem Senderland nur analog vorgenommen werden (der Sender muss mit allen üblichen Papieren zu einer Western Union Filiale gehen). Zudem fallen drittens die bei Western Union üblichen hohen Gebühren für einen Geldtransfer an.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-376" src="http://www.betterplace-lab.org/media/kiwanja_kenya_signs_13.jpg" alt="" /></p>
<p>Ebenso wie Western Union versucht der zweite Wettbewerber im Bunde der überteuerten aber gut vernetzten Dienstleister für Rücküberweisungen, Moneygram, in die mobilen Geldgeschäfte einzusteigen. Es scheint allerdings, als hätte Moneygram etwas die Zeit verschlafen, da bislang nur Überweisungen aus den USA auf <a href="http://www.moneygram.com/MGICorp/campaigns/mobilesend" target="_blank">Mobiltelefone auf den Philippinen</a> angeboten werden.</p>
<p>Immerhin überweisen Arbeitsmigranten jährlich über 300 Milliarden US-Dollar in ihre Heimatländer (zum Vergleich: die offizielle weltweite Entwicklungshilfe liegt bei rund 134 Milliarden US-Dollar pro Jahr). Diese Rücküberweisungen laufen oft über die offiziellen Kanäle wie Western Union oder Moneygram, wobei Senderinnen und Empfänger offizielle Adressen und gültige Identifikationspapiere benötigen, von der physischen Präsenz einer Finanzinstitution am Ort des Geschehens mal ganz abgesehen.</p>
<p>Auch MasterCard und Visacard wollen ins mobile Geldgeschäft in Afrika und Asien einsteigen. Im Februar – im Abstand von knapp zwei Wochen – kündigten sowohl Mastercard mit der Partnerschaft mit Sybase als auch Visacard mit der Kooperation mit Fundamo die Verbesserung des „Mobile Money Services“ für Konsumenten ohne Bankzugang in Schwellenländern an. In diesem Zusammenhang ist dann von einer „Verbesserung des Mobile Commerce Erlebnisses“ und einer „Demokratisierung von finanziellen Dienstleistungen“ die Rede. Ein neuer „Scramble for Africa“ scheint bereits ausgebrochen zu sein, denn der Wettbewerb um die geschäftstüchtigen und rücküberweisenden Zielgruppen in den reicheren Ländern dieser Erde hat schon begonnen.</p>
<p><em>Im nächsten und letzten Teil lesen Sie am Freitag (11. Mai), wie die lokal angepasste Entwicklung von M-Pesa weitergeht und warum die Auswirkungen von Diensten wie M-Pesa beobachtet und evaluiert werden sollte.</em></p>
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	</item>
	<item>
		<title>M-Pesa: Potentiale und Risiken des mobilen Geldtransfersystems</title>
		<link>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-potentiale-und-risiken-des-mobilen-geldtransfersystems</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uta  Hergenroether</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im ersten Teil dieser M-Pesa-Serie habe ich beschrieben, wie Millionen von „Unbanked“ finanziell integriert und in ihnen zuvor verschlossene Wirtschaftskreisläufe eingebunden wurden. Dieser Teil  widmet sich der Wirkung M-Pesas auf das Leben von Frauen und zeigt, wie sich das Angebot von M-Pesa weiterentwickelt. Vor allem Frauen können von einem Dienst wie M-Pesa profitieren, weil sie [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h2>Im <a href="http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-geldtransfer-ubers-mobiltelefon-eine-erfolgsgeschichte" target="_blank">ersten Teil</a> dieser M-Pesa-Serie habe ich beschrieben, wie Millionen von „Unbanked“ finanziell integriert und in ihnen zuvor verschlossene Wirtschaftskreisläufe eingebunden wurden. Dieser Teil  widmet sich der Wirkung M-Pesas auf das Leben von Frauen und zeigt, wie sich das Angebot von M-Pesa weiterentwickelt.</h2>
<p>Vor allem Frauen können von einem Dienst wie <a href="http://www.safaricom.co.ke/index.php?id=250" target="_blank">M-Pesa</a> profitieren, weil sie oft Geld empfangen aber nicht verwalten können. Durch M-Pesa erhalten auch Frauen nun die Möglichkeit, effizient und bargeldlos Geldgeschäfte abzuwickeln, wie z.B. viele Kleinhändlerinnen im kenianischen Milchgeschäft. Ebenfalls sind durch diese digitalen Transaktionen Überweisungen von in der Stadt arbeitenden Verwandten einfacher möglich und auch nicht mehr so offensichtlich und nachvollziehbar wie frühere persönliche Besuche und Geldübergaben. Das heißt ganz praktisch, dass Frauen mehr Geld behalten und investieren können. Zudem fällt es Geldsendern schwerer, Ausreden zu finden, kein Geld auf’s Land schicken zu können, da es doch mit M-Pesa unkompliziert und flächendeckend möglich ist.</p>
<p>Bei all den Vorteilen kann es auch zu einer gestiegenen Erwartungshaltung auf der Empfängerseite kommen, die eigene Anstrengungen verlangsamen bzw. zum Erliegen bringen könnten. Eine enorm gestiegene Nutzung mobiler Geldtransferdienste bedeutet allerdings nicht, dass in gleichem Maße auch die transferierte Höhe steigt.</p>
<p>Ein anderer Aspekt der mobilen Geldüberweisung: der persönliche Geldtransfer war auch immer eine Garantie, dass der in der Stadt arbeitende Ehemann oder die in der Stadt Geschäfte treibende Ehefrau den Geldempfängern einen Besuch abstatten. Dies fällt nun weg und zahlreiche, vor allem ländliche Frauen klagen über den Verlust des Mannes an die „Stadt-Frau“. Diese Distanzierung kündigte sich bereits mit der Einführung von Geldtransfers via Post bzw. Mitte der 2000er via Überlandbus an (z.B. durch die kenianische Busfirma <a href="http://www.akambabus.com/courier.php" target="_blank">Akamba</a>).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-378" src="http://www.betterplace-lab.org/media/Wikipedia_720px-Poster_for_the_Mobile_phone_Payment_service_M-Pesa_-_from_Flickr_3109301035.jpg" alt="" /></p>
<p>Mittlerweile werden täglich rund 40 Millionen US-Dollar in Kenia über M-Pesa transferiert. Jeder zweite Erwachsene nutzt diesen mobilen Geldtransfer. Dieser Erfolg führte zu Nachahmungen der Dienstleistung auf allen Kontinenten. M-Pesa selbst wurde auch in Tansania, Afghanistan und Südafrika eingeführt und ist in Äthiopien und Indien in Planung. Im Laufe der Zeit ändert sich auch die Nutzungsweise von M-Pesa. Wurde der Dienst früher genutzt, um Geld von der Stadt auf’s Land (von der Arbeit nach Hause) sicher und kostengünstig zu transferieren, so werden dieser Tage auch Rechnungen für Strom, Wasser, Schulgebühren oder sogar Löhne über Handy beglichen und Geld für spätere Verwendungen „eingelagert“. Immer mehr Veranstaltungs- und Reisetickets oder Einkäufe werden mobil gezahlt,  da Kenias größte Supermarktkette diese Zahlungsart anbietet. Sogar Taxifahrten sind so möglich. Es wird auch berichtet, dass städtische Prostituierte sich bereits über M-Pesa bezahlen lassen.</p>
<p><em>Im nächsten Teil (Mittwoch, 9. Mai) lesen Sie mit welchen neuen strategischen Kooperationen M-Pesa den internationalen Geldtransfer zu den „Unbanked“ möglich macht und warum man von einem neuen „Scamble for Africa“reden kann.</em></p>
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	<item>
		<title>Das betterplace lab auf der Global Health & Innovation Conference</title>
		<link>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/das-betterplace-lab-auf-der-global-health-innovation-conference</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joana Breidenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 21-22. April fand an der Yale University in New Haven eine der maßgeblichen Konferenzen zu globalen Gesundheitsproblemen und Social Entrepreneurship statt. Auf Storify habe ich die spannendsten Vorträge und Thesen, die ich während der Veranstaltung mitgeschrieben habe, zusammengetragen. Einfach auf die Vorschau klicken:]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h2>Vom 21-22. April fand an der Yale University in New Haven eine der maßgeblichen Konferenzen zu globalen Gesundheitsproblemen und Social Entrepreneurship statt. Auf Storify habe ich die spannendsten Vorträge und Thesen, die ich während der Veranstaltung mitgeschrieben habe, zusammengetragen.</h2>
<h2>Einfach auf die Vorschau klicken:</h2>
<p><a href="http://storify.com/joanabp/das-betterplace-lab-bei-der-global-health-and-inno" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-380" src="http://www.betterplace-lab.org/media/GHIC_Storify.jpg" alt="" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	</item>
	<item>
		<title>M-Pesa: Geldtransfer über's Mobiltelefon – eine 5-jährige Erfolgsgeschichte</title>
		<link>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/m-pesa-geldtransfer-ubers-mobiltelefon-eine-erfolgsgeschichte</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uta  Hergenroether</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor fünf Jahren wurde mit M-Pesa das erste mobile Geldtransfersystem für Handybenutzer in Ostafrika eingeführt. Schon im ersten Jahr fand es enormen Anklang in der Bevölkerung, eine Million Menschen registrierten sich. 2012 gibt es bereits mehr als 15 Millionen M-Pesa-Kunden in Kenia. Das ist nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg für die Betreiber, sondern vereinfacht vor [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h2>Vor fünf Jahren wurde mit <a href="http://www.safaricom.co.ke/index.php?id=250" target="_blank">M-Pesa</a> das erste mobile Geldtransfersystem für Handybenutzer in Ostafrika eingeführt. Schon im ersten Jahr fand es enormen Anklang in der Bevölkerung, eine Million Menschen registrierten sich. 2012 gibt es bereits mehr als 15 Millionen M-Pesa-Kunden in Kenia. Das ist nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg für die Betreiber, sondern vereinfacht vor allem das Leben der zuvor vom Finanzsystem abgeschnittenen Menschen enorm. In einer vierteiligen Serie beschreiben wir die kleine M-Pesa-Revolution.</h2>
<p>Fünf Jahre – eine Dauer, die Entwicklungsprojekten oft gegeben wird, um zu sehen, ob und wie gut sie funktionieren. Zeit also, sich Erfolg und Nachhaltigkeit dieser Dienstleistung einmal genauer anzuschauen. Im ersten der vier Blogposts widme ich mich einer Einführung in den Service von M-Pesa, seiner Reichweite und seiner Chancen für die „Unbanked“.</p>
<p>2007 führte die kenianische Mobilfunkfirma <a href="http://www.safaricom.co.ke/" target="_blank">Safaricom</a> den mobilen Geldtransferdienst <a href="http://www.safaricom.co.ke/index.php?id=250" target="_blank">M-Pesa</a> („M“ für „mobil“ und „Pesa“ auf Swahili für „Geld“) ein. Dieser wurde eigentlich 2 Jahre zuvor als Pilotprojekt für Mikrokreditfinanzierung gestartet, um Kleinkredite per Handy zurückzahlen zu können. Schon bald jedoch passten die Nutzer die Dienstleistung auf ihre Bedarfe an. So transportierten sie beispielsweise vor einer Reise von der Stadt auf’s Land ihr Geld nicht mehr im Portemonnaie oder Brief, sondern übertrugen es als Guthaben auf das eigene Handy und wandelten es am Ankunftsort wieder in Bargeld um. Als das Management von Safaricom diese verbreitete alternative Nutzung erkannte, wurde M-Pesa angepasst und somit der Grundstein für eine Revolutionierung des Werttransfers in Ostafrika gelegt.</p>
<p>Und so funkioniert’s: jede, die über ein Handy verfügt oder jemanden kennt, der über eins verfügt und SMS senden und empfangen kann, kann M-Pesa nutzen. Kunden, die Geld transferieren möchten, lassen sich kostenlos bei Safaricom für den M-Pesa Dienst registrieren und ihre SIM-Karte anpassen. Dann erhalten sie für ihre Telefonnummer eine PIN, die bei jeder Transaktion benötigt wird. Nun kann nach Bedarf Geld aufgeladen und per verschlüsselte SMS gegen eine geringe Gebühr innerhalb des eigenen Landes gesendet oder empfangen werden. Hierbei ist die Einzahlung und „Einlagerung“ von Geld auf dem Handy kostenfrei. Zur Barauszahlung sucht man so genannte M-Pesa Agenten auf, die hauptberuflich Internetcafébesitzer, Tankstellen- oder Apothekeninhaber sein können. Diese zahlten für die Betreiberlizenz (und das dazugehörige IT-Gerät) eine einmalige Gebühr an Safaricom. Mittlerweile gibt es in Kenia fast 40.000 dieser Agenten, die auch über ihre eigenen Handys Dienstleistungen für Geldempfänger anbieten, die selbst keine Kunden bei M-Pesa sind.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-379" src="http://www.betterplace-lab.org/media/Wikipedia_M-Pesa_Agent_in_Tanzania_-_from_Flickr_3490240213.jpg" alt="" /></p>
<p>Die wahre Dimension dieser technischen Innovation mag sich hierzulande etwas schwerer erschließen, doch in Ostafrika ist ein Leben ohne M-Pesa kaum mehr vorstellbar. In Ländern und Regionen, in denen es wenig bis gar keine verlässliche Festnetzinfrastruktur gab, hat mittlerweile jede ein Handy – in Kenia sind das 62,4 % – oder kennt jemanden mit einem Handy. In dieser Hinsicht hat der so genannte „Frog Leap“ – in diesem Zusammenhang das Überspringen der Festnetzinfrastruktur – zur Nachfrage und Dynamik sowie letztlich zum Erfolg von technischen Innovationen wie M-Pesa beigetragen. Ebenso begünstigen auch andere Voraussetzungen in Kenia den Erfolg von M-Pesa, wie etwa eine Alphabetisierungsrate von über 85% oder die Verbreitung der landesweiten Amtssprachen Swahili und Englisch. Zudem unterbieten sich Mobilfunkfirmen gegenseitig mit Flatrates für Dienste im selben Netz, Tiefpreisen für einfache Endgeräte, SIM-Karten und Einheiten für Gesprächsguthaben. Auch die Funktionsfähigkeit für Handys ist weitestgehend sichergestellt: bis auf den Norden Kenias sind die Mobilefunkreichweiten gut ausgebaut und Solaraufladestationen kann man mittlerweile in fast jedem Dorf finden.</p>
<p>Mit M-Pesa wurde also ein Angebot geschaffen, das einen relativ unbürokratischen und sicheren Geldtransfer auf Grundlage einfacher Handys möglich macht und insbesondere Millionen der „Unbanked“ – Menschen ohne Bankzugang – hilft. Sie werden endlich finanziell integriert, in Wirtschaftskreisläufe eingebunden und können in ihrem Alltag auch ohne Bankkonto effizient, bargeldlos, preiswert und sicher Geld im ganzen Land transferieren.</p>
<p><em>Im nächsten Teil (Montag, 7. Mai) lesen Sie, welche Wirkung M-Pesa auf das (wirtschaftliche) Leben von Frauen hat und wie sich das Angebot weiterentwickelt, so dass sogar Taxifahrten per Handy bezahlt werden können.</em></p>
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	</item>
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		<title>WorldCitizen-Song mit Jahcoustix und Shaggy</title>
		<link>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/worldcitizen-song-mit-jahcousitx-und-shaggy</link>
		<comments>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/worldcitizen-song-mit-jahcousitx-und-shaggy#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 21:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia eisenberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die WorldCitizen – wie alle Projekte auf www.o2thinkbig.de – stehen dafür, dass junge Menschen mit ihrem Engagement vieles bewegen können. Hinter den WorldCitizen stecken drei Berliner Jungs, die mit Vorurteilen aufräumen und unterschiedliche Kulturen verbinden. Damit ihre Nachricht durch den Kopf bis ins Herz und damit richtig ins Blut geht, haben die beiden Reggea-Sänger Jahcoustix [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="website WorldCitizen" href="http://www.weareworldcitizen.de/" target="_self">WorldCitizen</a> – wie alle Projekte auf <a title="website Think Big" href="http://www.o2thinkbig.de" target="_blank">www.o2thinkbig.de</a> – stehen dafür, dass junge Menschen mit ihrem Engagement vieles bewegen können. Hinter den WorldCitizen stecken drei Berliner Jungs, die mit Vorurteilen aufräumen und unterschiedliche Kulturen verbinden.<br />
Damit ihre Nachricht durch den Kopf bis ins Herz und damit richtig ins Blut geht, haben die beiden Reggea-Sänger Jahcoustix und Shaggy den <a title="website Info und Download Worldcitizen" href="http://www.o2thinkbig.de/worldcitizen" target="_self">WorldCitizen-Song</a> produziert. So ist ein richtiger Think Big Sommer Song entstanden.</p>
<p>Bei jedem <a title="ITunes download" href="http://itunes.apple.com/de/album/worldcitizen-radio-edit-feat./id510958060" target="_blank">download</a> verzichten Jahcoustix und Telefonica auf ihren Anteil und spenden ihren Verkaufserlös (25%) an Think Big.<br />
<br><br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/DSlp-7Kkw2E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Zauberwort "Danke"</title>
		<link>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/zauberwort-danke</link>
		<comments>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/zauberwort-danke#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 10:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joana Breidenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche lag eine Postkarte auf meinem Schreibtisch. Sie stammte von einer Dana aus Los Angeles. Offensichtlich war sie vor ein paar Wochen mit einer Gruppe amerikanischer Designstudenten bei uns im betterplace Büro zu Besuch gewesen und schrieb nun: "thank you for taking the time to meet us. Your energy and enthusiasm was so inspiring!" Die [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h2>Letzte Woche lag eine Postkarte auf meinem Schreibtisch. Sie stammte von einer Dana aus Los Angeles.     Offensichtlich war sie vor ein paar Wochen mit einer Gruppe     amerikanischer Designstudenten bei uns im betterplace Büro zu Besuch     gewesen und schrieb nun: "thank you for taking the time to meet us. Your energy and enthusiasm was so inspiring!" Die kleine Geste erfreute mich sehr. Und mir wurde einmal mehr     bewusst, was für ein Zauberwort „Danke“ ist.</h2>
<p>Gerade im Spendenwesen     kann es den entscheidenden Unterschied machen und dafür sorgen, dass     ich auf eine einmalige Spende weitere folgen lasse. Man sollte     meinen, die meisten Menschen würden sich für ein Geschenk schon aus     reiner Höflichkeit bedanken. Oder wenigstens weil ihnen der gesunde     Menschenverstand sagt, dass sich so gute Spenderbeziehungen aufbauen     lassen. Doch erstaunlicherweise ist das nicht selbstverständlich.     Ich habe überschlagen: von den ca. 95 Projekten, die ich in den     letzten 4 Jahren über betterplace direkt oder über eine meiner <a href="http://www.betterplace.org/de/groups/karma-durch-kohle-aktion" target="_blank">Spendenaktionen</a> bespendet habe, schickte mir nur ein Drittel     eine Dankesmail. Dabei ist es so einfach: schon mit 2 Klicks kann     ich als Projektverantwortliche meinen Spendern eine Nachricht     hinterlassen und damit den Grundstein für eine längerfristige     Beziehung legen. Bei mir jedenfalls funktioniert eine Mail wie diese:</p>
<blockquote><p>Dear Joana,<br />
Thank you very much for your continued support of APOPO’s work       through your recent contribution to help our HeroRATs save lives       and limbs! We are deeply honored by your interest and involvement       in our work.</p>
<p>We think it's wonderful that you are sharing what you love about       projects you have visited, or project leaders you have met, with       your friends. It's the best way to inspire others to support       change-making projects in communities around the world. Keep up       the awesome work!</p>
<p>Thank you again for your collective contribution to support our       life-saving mission! Together, we can save more lives &amp; limbs.</p>
<p>With gratitude, Hannah on behalf of the HeroRAT team</p></blockquote>
<p>Intuitiv gehe ich davon aus, dass Projektmacher, die mit mir den     Dialog suchen, auch ihren Begünstigten gegenüber aufmerksam und     respektvoll sind. Natürlich kann es sein, dass diejenigen, von denen     ich nichts hörte, sich so für ihre Begünstigten aufopfern, dass sie     schlichtweg keine Zeit hatten mir zu schreiben.</p>
<p>Doch diese Haltung ist kontraproduktiv: Bevor sich mein Verstand     eingeschaltet hat und versucht zu ergründen, wieso der Projektmacher     nicht reagiert, hat derjenige mein Herz und mein Portemonnaie schon     geöffnet, von dem ich ausgehe, dass er gute Arbeit leistet UND mich     über ein Danke in seine Arbeit einbezieht.</p>
<p>Wie gut das funktioniert, kann man auch bei charity:water sehen, die     extra einen <a href="http://www.youtube.com/user/charitywaterthanks?feature=watch" target="_blank">YouTube-Kanal für Danksagungen</a> eingerichtet haben.</p>
<p>Also, liebe betterplace Projektverantwortliche: bezieht eure Spender in     eure Arbeit ein und schickt ihnen ein paar persönliche Zeilen.     Spenden als Einbahnstrasse ist unbefriedigend, Spenden als     Kreisverkehr macht glücklich.</p>
<p>Und hier noch ein kleiner Tipp: ihr könnt Spender entweder direkt anschreiben, aber auch über einen Kommentar auf einer Spendenaktionen mit ihnen in Kontakt treten. Dann bekommen alle Mitglieder der Spendenaktion automatisch eure Nachricht weitergeleitet. So wie hier:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-371" src="http://www.betterplace-lab.org/media/Danke.png" alt="" /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Vision Summit 2012: betterplace lab mit drei Workshops dabei</title>
		<link>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/vision-summit-2012-betterplace-lab-mit-drei-workshops-dabei</link>
		<comments>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/vision-summit-2012-betterplace-lab-mit-drei-workshops-dabei#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 10:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Buchmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Digital Storytelling, Think Big als größte Plattform für jugendliches Engagement und der betterplace lab Trendreport – schon mal drei gute Gründe, um zum Vision Summit 2012 zu kommen, oder?! Vom 17. bis 19. Mai treffen sich in Potsdam und Berlin wieder viele Denker und Praktiker, um sich über aktuelle Entwicklungen sozialer Innovationen auszutauschen. Das betterplace [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h2>Digital Storytelling, Think Big als größte Plattform für jugendliches Engagement und der betterplace lab Trendreport – schon mal drei gute Gründe, um zum <a href="www.visionsummit.org" target="_blank">Vision Summit 2012</a> zu kommen, oder?! Vom 17. bis 19. Mai treffen sich in Potsdam und Berlin wieder viele Denker und Praktiker, um sich über aktuelle Entwicklungen sozialer Innovationen auszutauschen. Das betterplace lab trägt dreifach dazu bei:</h2>
<ul>
<li>18. Mai 11:30 bis 13:15: <strong>Digital Storytelling</strong><br />
Was genau ist eigentlich so digital an Storytelling? Welche Web-Werkzeuge eignen sich, um die eigene Geschichte zu erzählen? Und was muss man beachten, damit diese Geschichte auch möglichst viele Leute mitreißt? Joana Breidenbach und ich, Dennis Buchmann, zeigen in dem Workshop, warum den einen so viele Menschen zuhören und die anderen trotz herzzerreißender Inhalte kaum jemand erreichen.</li>
<li>18. Mai 17:45 bis 19:30: <strong>Hinter den Kulissen von Think Big</strong><br />
Viele Köche machen einen guten Brei – zumindest bei <a href="http://www.o2thinkbig.de/" target="_blank">Think Big</a>. Teléfonica Germany finanziert die über mehrere Jahre angelegte Initiative, um Jugendliche in Deutschland zu mehr Engagement zu motivieren und arbeitet dabei mit der großen Deutschen Kinder- und Jungendstiftung zusammen, mit dem betterplace lab, mit diversen Agenturen und weiteren Partnern, die zusammen eine vielfältige Mischung ergeben. Die Erfolgsfaktoren dieser transsektoralen Kooperation werden in dem Workshop diskutiert und sollen zur Nachahmung inspirieren.</li>
<li>19. Mai 10:40: <strong>Der betterplace lab Trendreport</strong><br />
Viele kennen ihn schon, doch man kann ihn gar nicht weit genug verbreiten: Joana stellt den betterplace lab <a href="http://trendreport.betterplace-lab.org/" target="_blank">Trendreport</a> vor und bringt Beispiele, wie digitale Innovationen schon heute den sozialen Sektor verbessern.</li>
</ul>
<p>Anmelden könnt ihr euch <a href="http://www.visionsummit.org/anmeldung.html" target="_blank">hier</a>.</p>
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	<item>
		<title>Hillary Clintons Berater im Gespräch: Wie digitale Medien Politik grundlegend verändern</title>
		<link>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/im-21-jahrhundert-machen-wir-politik-mit-den-werkzeugen-des-19-jahrhunderts</link>
		<comments>http://www.betterplace-lab.org/de/blog/im-21-jahrhundert-machen-wir-politik-mit-den-werkzeugen-des-19-jahrhunderts#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joana Breidenbach</dc:creator>
		<guid isPermaLink="true">http://www.betterplace-lab.org/de/blog/im-21-jahrhundert-machen-wir-politik-mit-den-werkzeugen-des-19-jahrhunderts</guid>
		<description><![CDATA[Gestern traf sich in der Stiftung Neue Verantwortung eine kleine, lebhaft diskutierende Gruppe, um mit Ben Scott, dem Policy Advisor for Innovation für Hillary Clinton, das Thema 21st Century Statecraft - The Future Role of Open Government, Technology and Innovation zu diskutieren. Ben Scott ist einer der Vordenker des amerikanischen Außenministeriums, und es war spannend [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #4e595f; line-height: 29px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, Arial, sans-serif;">Gestern traf sich in der <a href="http://www.stiftung-nv.de/148082,1031,111427,-1.aspx" target="_blank">Stiftung Neue Verantwortung</a> eine kleine, lebhaft diskutierende Gruppe, um mit Ben Scott, dem Policy Advisor for Innovation für Hillary Clinton, das Thema <em>21st Century Statecraft - The Future Role of Open Government, Technology and Innovation</em> zu diskutieren.</span></h2>
<p>Ben Scott ist einer der Vordenker des amerikanischen Außenministeriums, und es war spannend zu hören, wie junge tech-affine Berater, die als Quereinsteiger ins Zentrum des politischen Apparats gekommen sind, versuchen, digitale Medien in den Bereichen Diplomatie, Entwicklung und politische Entscheidungsfindung zu integrieren.</p>
<p>Von Anfang an, so berichtet Ben, war Hillary Clinton entschlossen, dass digitale Medien nicht nur ein abgetrennter neuer Bereich im Außenministerium sein sollte, sondern ein integraler Bestandteil aller Abteilungen und Aufgabenfelder. Dafür rekrutierte sie außerhalb der etablierten Politikerkanäle und holte gleich nach ihrer Amtsernennung Ben und seinen Kollegen Alec Ross aus dem Obama-Camp in ihr Minsterium.</p>
<p><strong>Der twitternde Botschafter</strong></p>
<p>Im Bereich der Diplomatie kann Social Media effektiv dafür eingesetzt werden, die eigenen Botschaften zu verbreiten und Institutionen ein menschlicheres und interessanteres Gesicht zu geben. Als Meister der neuen Kommunikation entpuppte sich beispielsweise der amerikanische Botschafter in Moskau Michael McFaul, der via blog und <a href="https://twitter.com/#!/mcfaul" target="_blank">twitter</a> genauso über interessante Ausstellungen und persönliche Begegnungen wie über Politik schreibt und damit einen höchst effektiven, menschlichen Kommunikationskanal in die russische Gesellschaft aufgebaut hat.</p>
<p>Die neuen bottom-up Kommunikationsformen dürfen jedoch nicht nur als Sendungsmedium für die eigenen Botschaften verstanden werden. Diplomaten müssen vor allem lernen, sie als Seismographen für die Belange der Öffentlichkeit zu nutzen, d.h. dafür besser in ihre Zielgruppen hineinzuhorchen. Um erfolgreich in Netzwerken navigieren zu können muss die nächste Generation von Diplomaten ein neues Selbstverständnis haben und dem entsprechend werden sich Rekrutierungsqualifikationen für den diplomatischen Dienst und die Ausbildung an sich verändern. Die Zeit, die Diplomaten mit dem Verfassen von Memos und Informationen verbringen, ist zum großen Teil völlig überflüssig, da 90% der klassifizierten Informationen heutzutage online sowieso schon verfügbar sind.</p>
<p><strong>Wael Ghonim, noch nie von gehört!</strong></p>
<p>Einmal von dieser unproduktiven Arbeit befreit, könnten Auslandsentsandte viel effektivere Arbeit on the ground leisten, z.B. in dem sie sich besser mit den unterschiedlichsten sozialen Milieus der Länder  vertraut machen. Wie wenig dieser Kontakt in die lokale Bevölkerung heutzutage gegeben ist, wird z.B. dadurch deutlich, dass die Botschaften in den arabischen Staaten von den Revolutionen des letzten Jahres völlig überrascht waren. Als Ben mit den Entsandten die Namen der bedeutsamen Aktivisten und twitterer durchging, mussten sie feststellen, dass diese den amerikanischen Diplomaten alle völlig unbekannt waren, da sie nur mit den jeweiligen Eliten kommunizierten. In Zukunft müsste dieser top-down Dialog durch einen direkten Kanal zu viel breiteren Bevölkerungsgruppen ergänzt werden. Ein neuer Kanal, durch den Technologiebegeisterte Studenten für den amerikanischen diplomatischen Dienst gewonnen werden sollen, ist der <a href="http://www.state.gov/vsfs/" target="_blank">Virtual Student Foreign Service</a>, bei dem sich Studenten für online Volunteering Jobs in den Botschaften bewerben können.</p>
<p><strong>Entwicklungshilfe als  Wegbereiter für IT-Unternehmen</strong></p>
<p>In Bezug auf den Einsatz von Technologien im Entwicklungsbereich beschrieb Ben Scott, dass in Zukunft Entwicklungshilfeorganisationen vor allem dabei helfen sollten die richtigen Rahmenbedingungen für technische Innovationen zu schaffen, die dann von Unternehmen genutzt werden können um Geld zu verdienen und zugleich soziale Probleme zu lösen. Wandel sei weniger davon zu erwarten, dass die EZ selbst digitale Technologien auf innovative Weise in ihre Programme einbaut. Statt dessen würde USAID heute z.B. im Kongo dafür arbeiten, das die Bankgesetze sich dahingehend verändern, dass mobile banking Fuß fassen kann und dadurch indirekt wirtschaftliches Wachstum angekurbelt wird.</p>
<p><strong>Politisch disruptiv</strong></p>
<p>Grundsätzlich sprach Ben Scott von einem fundamentalen Wandel der politischen Strukturen durch digitale Medien, dessen Anfang wir gerade erst erleben und in deren Folge sich hierarchische Systeme wie das Auswärtige Amt den Dynamiken einer Netzwerkgesellschaft stellen müssen, die sich mittels Mobiltelefonen und Internet einfach selbst organisieren kann, um Politik von unten mit zu gestalten. Scott verschwieg nicht, dass es im politischen Establishment viel Widerstand gegen diese Veränderungen gibt. Aber, so sein Fazit, die politischen Eliten und Systeme, die sich diesem Wandel öffnen und konstruktiv experimentieren, werden die maßgeblichen Spieler der Zukunft sein. Denn nicht nur ist der Geist längst aus der Flasche entwichen und wird nicht wieder einzufangen sein, die Chancen partizipativere und transparentere und damit bessere Politik zu gestalten überwiegen bei weitem die Risiken.</p>
<p>Dank an Lars Zimmermann für die Einladung zu der spontanen, aber umso inspirierenderen Veranstaltung!</p>
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