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Think Big Resumee – Was war gut 2011? Was wird besser 2012?

03.01.2012 | Author: Dennis Buchmann | 0 Kommentare
Ein Gastbeitrag von Think Big Plattformmanagerin Julia Eisenberg:

Die betterplace solutions GmbH und das betterplace lab sind jetzt seit einem Jahr beim CSR-Programm Think Big von Teléfonica Germany mit dabei. Seit April ist die Plattform online - ein dreiviertel Jahr später sind alle Beteiligten beeindruckt von dem Engagement der jungen Think Big Projektmacher. Auf der Website o2thinkbig.de dokumentieren Jugendliche zwischen 14-25 Jahren ihre Projekte, mit denen sie ihren Kiez verbessern, wie auch das lustige Filmchen zeigt:

Anfangs noch etwas träge, haben wir immer wieder nach Anreizen gesucht, damit sich die Projektblogs der Jugendlichen mit Leben füllen. Aber trotz Gewinn-Aktionen wie Projekt 300 (300 Facebooklikes) und Projekt des Monats (ausgewählt von einer Jury aus Jugendredaktion und Big Thinkern), bei denen die Jugendliche IKEA-Gutscheine oder Handy-Lautsprecher gewinnen konnten, hat sich nur wenig mehr auf den Projektblogs getan. Der Geheimtrick ist und bleibt: engagierte Projektpartner. Sie unterstützen die Projektmacher bei der Umsetzung ihrer Ideen und  motivieren sie, den Projektblog zu pflegen.

Think Big besteht aber aus vielen weiteren Bausteinen: Peerscouts wurden ausgebildet – das sind erfahrene Projektmacher, die Think Big weiter in die Welt hinaustragen und Neulingen helfen. Die Jugendredaktion berichtet aus Projekten, von verschiedenen Events und wird dabei von Profis unterstützt. Big Thinker (Mitarbeiter von Teléfonica) haben ihre Hilfe angeboten – und warten auf den Startschuss, um endlich loslegen zu können. Im Sommercamp und Herbstcamp haben sich Think Big-Jugendliche persönlich kennengelernt. Zusätzlich sind noch 3 Großprojekte mit 10.000 Euro Förderung entstanden.

Auf der Webseite kommt das Gesamtprogramm nicht zur Geltung

Vieles davon haben wir online kaum abbilden bzw. kundtun können, und das ist ein Manko. Deshalb schnüren wir in Abstimmung mit allen Beteiligten seit September am Konzeptpaket für 2012. Dazu gehört neben dem Auffrischen des Webseiten-Designs auch, das Gesamtprogramm übersichtlich abzubilden und dabei eine optimale Verzahnung zwischen den inhaltlichen Ansprüchen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und Teléfonica Germany und den Kampagnenplänen aus der Brand-Abteilung zu schaffen.

Bei den vielen Projektpartnern ist es zeitaufwendig, alle Abstimmungsschleifen abzuwarten und zu koordinieren. Um so besser, dass wir früh mit den Konzeptabstimmungen beginnen konnten. 2011 haben wir den Schwerpunkt der Website auf Niedrigschwelligkeit beim Mitmachen gelegt. 2012 bekommt sie einen moderneren Look, wird umfangreicher und gleichzeitig übersichtlicher. Schon in diesem Jahr kamen immer neue Tools hinzu – es war eine regelrechte Dauerweiterentwicklung: Unsere Programmierer haben Think Big ständig optimiert und neue Features eingebaut.

Mittlerweile haben wir über 1300 jugendliche Plattformuser. Unsere bisherigen  Kommunikationsmittel waren Rundmails, Störer auf der Website und Ankündigungen im Newsblog. Seit ein paar Monaten gibt es auch die Facebook-Fanpage zu Think Big, die mit mittlerweile über 1300 Fans zu einem wichtigen Kommunikationskanal geworden ist. Neben den engagierten Projektpartnern, die unser Sprachrohr zu den Jugendlichen sind, bekommen wir über Facebook am schnellsten Rückmeldung und ein Gefühl dafür, wer hinter den vielen angemeldeten E-Mailadressen steckt. Das alles lässt uns mit einem guten Gefühl ins neue Jahr blicken. Im Plattformmanagement haben mich erst Sophie und dann Verena unterstützt.

Verenas persönlicher Rückblick:

"2011 wuchs die Zahl der eingereichten Ideen stetig. Zwischenzeitlich verdreifachten sich die Besucherzahlen der Website und das Projekt 300 gab es gleich dreimal hintereinander innerhalb von einer Woche. Tolle Veranstaltungen feierten wir mit der TEDxYouth am 20. November in Berlin und natürlich dem großen Think Big Final am 3. Dezember in der Hauptstadt. Die Resonanz für das Finale war großartig und das Event selbst ein gebührender Abschluss für ein erfolgreiches Think Big Jahr.

Umso spannender ist nun der Ausblick auf das nächste Jahr: Wie wird es mit Think Big weitergehen, wie viele Jugendliche werden im nächsten Jahr beteiligt sein und wie wird die neue Website aussehen? Leider werde ich diese Entwicklung nicht mehr aktiv mitgestalten können, da mit dem Jahr auch meine Zeit bei Think Big zu Ende geht. Und trotzdem werde ich sie aufmerksam verfolgen – ich bin gespannt."

Dennis Buchmann

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